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Freitag, 8.5.2015

Heute noch immer saukalt und regnerisch. Wir haben beschlossen, nicht all zu lang im Freien zu sein und sind nach Truro gefahren. Also auf den Park&Ride-Platz gefahren und mit dem speziellen P&R-Bus ins Zentrum. Unser erster Besuch galt dem Royal Cornwall Museum, in dem es und die Geschichte und das Leben in Cornwall geht. Es gibt viele Funde aus prähistorischer Zeit, die Gegend war sehr früh besiedelt. Der Museumsbereich über das Leben in Cornwall bezieht sich hauptsächlich auf den Bergbau. In der Hauptsache Zinn- und Kupfererze sowie in späterer Zeit auch Kaolin zur Porzellanherstellung. Der Kaolinabbau geschah im Tagbau und hat große Wunden in die Landschaft gerissen. Außerdem wurde noch Schiefer abgebaut und auch ins Ausland exportiert.

Truro hat zwar reizende Häuser aus der viktorianischen Zeit, aber praktisch keine Touristenattraktionen. In den Reiseführern wird gerade die Kathedrale von Truro erwähnt. In den 1880ern wurde Cornwall zum Bistum und der erste Bischof begann mit dem Bau der Kathedrale im neugotischen Stil, der bis 1910 andauerte. Man kann sich vorstellen, was dieser Bau den Einwohnern von Cornwall, das zu den ärmsten Gebieten der britischen Krone zählte, abverlangt hat.






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