Die Reisevorbereitungen unterscheiden sich kaum zu denen von unserem ersten Urlaub 2009
Abfahrt: 11:00 von Pottschach, nach wenigen hundert Metern umgedreht, weil ich einen Brief vergessen habe, den ich aufgeben wollte. Nächster Versuch: erste Station: Hornbach in Wiener Neustadt, um eine Gasflasche zu tauschen. Der Preis ist ja akzeptabel, aber Hornbach gibt die grauen Gasflaschen auf und hat die gleiche Bauart, aber in Rot lackiert – anderes Vertriebssystem, das es in Österreich und Deutschland selten gibt, also in Zukuft inakzeptabel. Er hatte aber noch eine graue Flasche. Als ich sie in den Gaskasten stellen wollte, fällt mir auf, dass wir das Bettzeug vergessen haben. Zurück nach Pottschach um das Bettzeug zu holen. Die Endgültige Abfahrt war dann um 13:15 Uhr.
Wir sind wieder über Passau, Nürnberg, Heilbronn, Mannheim bis zur Raststation Pfalz/Wattenheim gefahren, wo wir nach ca. 850 km um Mitternacht angekommen sind. Einen kräftigen Stau haben wir auf der A3 hinnehmen müssen, der uns knapp eine Stunde gekostet hat.
Koordinaten: 49.527385, 8.073153
Am nächsten Tag wachten wir vor 9 Uhr auf und nach einem Frühstück ging es ausgeruht weiter. Wir sind über Trier, Luxemburg (Stadt), Namur (Belgien) und Lille nach Calais gefahren. Diesmal hab es in Luxemburg keinen Stau, dafür hat es uns in Belgien kräftig erwischt. Wir haben zwei kräftige Staus und etliche zähe Streckenstücke gehabt. In Namur/Belgrad sind wir kurz von der Autobahn und haben uns die belgischen Pommes Frites vergönnt. Belgien ist die Heimat dieser Erdäpfel-Zubereitung, die dort (und auch in Frankreich) wirklich ein Gedicht sind.
Auf dem Weg nach Calais haben wir uns den Fährhafen von Dünkirchen angeschaut. Dort standen kaum Autos und im Gegensatz zu Calais gibt es dort auch Duschen für die, die dort abfahren oder ankommen.
Gegen 19:30 kamen wir in Calais an und richteten uns für die Nacht ein. An dem Tag sind wir ca. 650 km gefahren.
Um 4:15 hieß es Tagwache. Zähne putzen und rüber zum Check-in. Nachdem wir die Formalitäten erledigt hatten, wurden wir auf eine Wartepostion geschickt. Dort haben wir uns Frühstück gekocht, die Zeit ist dann recht knapp geworden, die Gabi hat ihren Kaffee noch nicht fertig getrunken gehabt, als wir schon auf die Fähre fahren mussten. Um 5:50 ging es dann los.
Auf der anderen Seite angekommen, war es wegen der anderen Zeitzone dann knapp nach 6 Uhr. Wir sind dann nach Canterbury gefahren. In einer ruhigen Wohngegend hat dann Gabi noch zwei Stunden geschlafen, dann sind wir in das Zentrum gefahren, haben uns eine SIM-Karte für das mobile Internet gekauft und sind noch eine halbe Stunde herumgelaufen. Canterbury steht auf unserer Liste bei der Heimfahrt.
Wir sind dann über die Autobahnen recht rasch nach Yeovil gefahren. Dort gibt es einen kleinen Campingplatz (Half-Way-House), auf dem wir noch jedes Jahr waren und deren Besitzerin uns kennt und jedesmal überaus herzlich begrüßt. Wir werden nur eine Nacht bleiben, weil wir nach Cornwall wollen, wo wir unser bekanntes Ehepaar besuchen und dann langsam die Gärten bis Dover abfahren. Wir werden heuer aber wieder zu diesem Campingplatz kommen.
Standort: 50.972503 -2.669196
Nichts besonderes, sind nach Truro zu unseren Bekannten gefahren. Waren gerade einmal ca. 300 km, Wetter war annehmbar, aber nicht warm.