8:30 Uhr aufgestanden, geduscht, zum Fressstandl in der Nähe des Campingplatzes gefahren und eine breakfast-roll gekauft: Speck (Bacon), englische Würste, Ei in einem Weckerl reicht für zwei, vor allem wenn man noch eine klein Portion chips dazu nimmt.
So gegen 10 Uhr sind wir dann von dort losgefahren mit dem Plan, Canterbury anzuschauen. Google Maps sagt: 300 km, 3,5 Stunden. Alles paletti – wir fahren los und es läuft auch bestens. Unterwegs einmal noch 25 Liter vom englischen Edelsprit (normaler Diesel 1,20 GBP = 1,80 EUR) nachgetankt damit es bis nach Calais reicht. Und dann eine Baustelle auf der M3, sollte an sich kein Problem sein, nur die 3 an verschiedenen Stellen in der 1. Spur (kein Pannenstreifen) liegen gebliebenen Autos haben uns unendlich Zeit gekostet. Meile um Meile im Schritttempo oder Stillstand. In Canterbury angekommen noch einmal kurz in einen Supermarkt und dann war es schon 17 Uhr. Na gut, Campingplatz gesucht und gefunden (recht nettes Farmcamping – aber 25 Pfund) und dann waren wir einfach zu faul, um nochmals nach Canterbury runter zu fahren.
Koordinaten: 51.289555, 1.054218
Am Vormittag nach Canterbury gefahren und ein bisschen herumgestrandelt. Um 13:30 geht die Fähre, also rechtzeitig vorher zum Hafen. Die Fähre war sehr voll, die Kleinbusse wurden auf dem LKW-Deck zum Auffüllen der Lücken verwendet, sie haben zu den letzten Fahrzeugen gehört, die auf die Fähre durften. Wir haben festgestellt, dass es in der Nacht wesentlich angenehmer ist, mit der Fähre zu fahren.
In Calais dann zu normalen Preisen getankt und ein paar Lebensmittel eingekauft und losgefahren. Calais – Lille – Namur – Luxemburg. In Frankreich und Belgien teilweise sehr starker Regen. In Luxemburg getankt und weiter nach Deutschland. Nach wenigen Kilometern auf der Raststation Hochwald stehen geblieben, ein wenig gegessen und ins Bett. Lange geschlafen.
Um ½ 10 Uhr aufgestanden, Frühstück und weiter gefahren über Kaierslautern, Mannheim, Regensburg, Passau und die A9 und S6 nach Pottschach. In Deutschland ging es ohne einen Stau, ebenso in Österreich. Nur hat es in der Steiermark wieder höllisch geregnet. Um ½ 9 Uhr abends waren wir dann zu Hause. Für die 1000 km haben wir nette, also Pausen abgezogen, 10 Stunden gebraucht. Da ist er recht brav gelaufen.