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Mittwoch, 27.5.2015

Sonnig, sehr warm – zumindest bis am späteren Nachmittag.

Iford Manor

Ein schönes Stück gefahren um zu Iford Manor zu kommen, aber es hat sich wirklich ausgezahlt. Iford Manor liegt in einem engen Tal der Frome, kurz bevor sie in den Avon mündet. Dieses Tal war schon von den Römern besiedelt. Das Haus liegt am nördlichen Hang des Tales, es wurde im 15. Jahrhundert erbaut und im 18. Jahrhundert wurde die klassizistische Fassade angebracht.

Harald A Peto (1854 - 1933) war Architekt und in seiner späteren Berufslaufbahn Garten- und Landschaftsarchitekt. Er unternahm etliche Reisen, vor allem nach Italien, aber auch nach Deutschland, Frankreich und Ägypten. 1898 unternahm er eine Weltreise, die ihn auch nach Japan führte. 1899 erwarb er Iford Manor und erweiterte und veränderte den schon vorhandenen Garten, den er mit den vielen Gegenständen gestaltete, die er von seinen Reisen, vor allem aus Italien, mitgebracht hatte. Auf Grund des steilen Geländes musste er etliche Terrassen anlegen. Er war von den alten italienischen Gärten begeistert und gestaltete die einzelnen Gartenräume in diesem Stil.



Koordinaten 51.329108, -2.288713

Das Haus, im Vordergrund die alte Brücke über die Frome. Stufen, Stufen, Stufen - und steile Wege überall im Garten.
Wisteria, sie zieht sich durch den gesamten Garten - wir haben die Blütezeit erwischt. Der Cloister (Kreuzgang). Um einen Innenhof geht eine Arcade. Als wir dieses fotografierten forderte uns ein Arbeiter (eher wahrscheinlich sogar ein Mitglied der Familie) auf, hinein zu kommen und erzählte uns über diesen Bau, der gerade für die Musiksaison hergerichtet wurde. Im Garten und in diversen Gebäuden im Garten finden Opernaufführungen, Jazzsessions und andere Veranstaltungen statt.
Das Innere des Cloisters Für das Musikfestival muss der Innenhof mit einer provisorischen Decke versehen werden.
Ein Sumo-Ringer sitzt am Wegrand und schaut ... ... auf den japanischen Garten hinunter.
Ein paar der italienischen Gartenräume.



American Museum in Britain

So nahe an Bath wollte sich Gabi die exzellente Quilt-Sammlung in diesem Museum nicht entgehen lassen, die wir 2011 schon einmal gesehen haben. Obwohl wir noch 1 ½ Stunden Zeit hatten haben wir nahezu nur die Quilts ansehen können.

Ein neues Ausstellungsstück - das Uhrgehäuse ist aus Pappmasche und komplett mit Stoff überzogen Die Künstlerin hat viele kleine Dinge eingearbeitet.

Koordinaten 51.375033, -2.311186


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