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Heute wieder saukalt und und stark bewölkt, aber es hat nicht geregnet. Wir haben uns von unseren Bekannten verabschiedet und sind zum Lost Garden of Heligan gefahren, jedes Mal ein Fixpunkt. Wir haben gerade noch die Rhododendren-Zeit erwischt, viele sind schon am Abblühen, von den Magnolien haben wir noch einen Rest erlebt, die Kamelien dürften im Kommen sein. Wie wir lesen mussten, ist der mit einen Durchmesser von 30 - 40 m größte Rhododendron dieses Gartens von der Rhododendrenkrankheit (Sudden Oak Death) befallen, die sich seit einigen Jahren in England ausbreitet und es wird sicher alles daran gesetzt, dass diese Pflanze überlebt.
Der Garten liegt in einem kleinen Tal und der untere Teil des Gartens, der von einem Bach durchflossen wird, der zu einigen Teichen aufgestaut ist, wird „Jungle“ genannt. Viele exotische Bäume, Farne und andere Pflanzen in dichtem Bewuchs lassen einem an einen Dschungel erinnern. Im vorigen Jahr hatten wir den Eindruck, dass dieser Teil schon sehr zugewachsen war. Es dürfte seitdem einiges ausgeschnitten worden sein, jedenfalls hat man wieder einen besseren Ausblick auf die Teiche und vom Weg auf den weiter weg liegenden Bewuchs.
Im oberen Teil liegen die formalen Bereiche, ein Gemüsegarten, ein italienischer Garten, Glashäuser für Wein und Zitrusfrüchte (die um diese Zeit schon vor dem Glashaus standen) und weiter dann ein typisch englischer Garten mit verschiedensten exotischen Pflanzen, verschlungenen Wegen und Rasenflächen.
Koordinaten
50.287131 -4.814771
Koordinaten 50.298285 -4.799065
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