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Sonntag, 10.5.2015

Heute wieder saukalt und und stark bewölkt, aber es hat nicht geregnet. Wir haben uns von unseren Bekannten verabschiedet und sind zum Lost Garden of Heligan gefahren, jedes Mal ein Fixpunkt. Wir haben gerade noch die Rhododendren-Zeit erwischt, viele sind schon am Abblühen, von den Magnolien haben wir noch einen Rest erlebt, die Kamelien dürften im Kommen sein. Wie wir lesen mussten, ist der mit einen Durchmesser von 30 - 40 m größte Rhododendron dieses Gartens von der Rhododendrenkrankheit (Sudden Oak Death) befallen, die sich seit einigen Jahren in England ausbreitet und es wird sicher alles daran gesetzt, dass diese Pflanze überlebt.

Der Garten liegt in einem kleinen Tal und der untere Teil des Gartens, der von einem Bach durchflossen wird, der zu einigen Teichen aufgestaut ist, wird „Jungle“ genannt. Viele exotische Bäume, Farne und andere Pflanzen in dichtem Bewuchs lassen einem an einen Dschungel erinnern. Im vorigen Jahr hatten wir den Eindruck, dass dieser Teil schon sehr zugewachsen war. Es dürfte seitdem einiges ausgeschnitten worden sein, jedenfalls hat man wieder einen besseren Ausblick auf die Teiche und vom Weg auf den weiter weg liegenden Bewuchs.

Im oberen Teil liegen die formalen Bereiche, ein Gemüsegarten, ein italienischer Garten, Glashäuser für Wein und Zitrusfrüchte (die um diese Zeit schon vor dem Glashaus standen) und weiter dann ein typisch englischer Garten mit verschiedensten exotischen Pflanzen, verschlungenen Wegen und Rasenflächen.



Giants Head, den wir jedes Jahr bewunderten, scheint auch überarbeitet worden zu sein, jedenfalls schien er nie so schön wie heuer. Die Primeln, die ihm auf dem Gesicht wachsen, schauen aus wie Wimmerl Moormaid, seine Gefährtin, hat auch eine Verjüngungskur erfahren, wir werden sehen, ob das was hilft und es dann Kinder von den beiden gibt.
Die Baumreihe, die sich vom Vordergrund nach rechts hinten zieht, gehört zum Dschungel. Im Hintergrund sieht man die Häuser von Mevagessy, einem Fischerdorf.
Ein zutrauliches Rotkehlchen, das auch um unsere Füße herumhüpfte
Das sind die Stämme und Äste des Rhododendron, der auf dem Bild rechts über die Ziegelmauer schaut, die Stämme und Äste liegen auf der Mauer.
Der größte Rhododendron in Lost Garden of Heligan, der an Sudden Oak Death leidet Ein Zitronenbäumchen, das schon im Freien steht. Die Zitrone ist ungelogen 20 cm lang, die muss schon länger auf dem Bäumchen wachsen.
Eine Rest der Magnolienblüte haben wir noch erwischt Seltsame Bäume sieht man in nahezu jedem Garten.


Koordinaten 50.287131 -4.814771

Wir sind dann nur wenige Kilometer zu einem Campingplatz in der Nähe gefahren. Wir fürchteten einen eher hohen Preis und waren von 10 Euro für eine Nacht ohne Strom mehr als positiv überrascht.

Koordinaten 50.298285 -4.799065

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