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Wärmer war es, zeitweise sonnig.
Lanhydrock haben wir heurer nicht zum ersten Mal besucht. Das Haus selbst ist beeindruckend, der Garten noch mehr.
Anfang des 17. Jhdt. wurde der erste Teil des Hauses vor Richard Robartes gebaut, das von seinem Sohn 30 Jahre später auf vier Flügel um einen Innenhof erweitert wurde. Außerdem wurde das Torhaus – ursprünglich ein Jagdhaus – erbaut. Die Nachfahren wohnten dann in anderen Häusern, sodass 100 Jahre nachdem der Bau begonnen wurde, Reisende das Haus Mitte des 18. Jhdt. als verfallen und verwahrlost beschrieben.
George Hunt ließ Ende des 18. Jhdt. den Ostfügel abreißen, sodass das Haus die heutige, dreiflügelige Form bekam, und es neu einrichten. Mitte des 19. Jhdt. wurde das Haus renoviert. 1881 zerstörte ein Brand den Südflügel und einen Teil des Westflügels. Das Mauerwerk hatte dem Feuer stand gehalten, so wurde umgehend mit dem Wiederaufbau begonnen, bei dem das Haus grundlegend modernisiert wurde und im Sinne des prüden viktorianischen Gedankens aufgeteilt. So wurde die Dienerschaft von den Hausbewohnern getrennt, sie erhielten eigene Wohnbereich und eigene Treppen im Haus, damit sie ihren Dienstgebern nicht unter die Augen kamen.. Das männliche Dienstpersonal wurde vom weiblichen getrennt (auch eigene Stiegenhäuser), es gab nur eine Verbindungstüre, deren Schlüssel der Housekeeper aufbewahrte. Dennoch waren die Robartes vorbildliche Dienstgeber, die Wohnräume des Hauspersonals großzügig. Noch zu Beginn des 1. Weltkrieges waren die Robartes eine große Familie. Im Krieg fiel ein Sohn, ein weiterer war von den Kriegserlebnissen psychisch so angeschlagen, dass er sich in den Dreißiger-Jahren umbrachte und die anderen beiden Söhne sowie die Schwestern blieben unverheiratet. So gab es keinen Erben und 1953 wurde Haus und Grund an den National Trust übergeben, der letzte Sohn und seine beiden Schwestern lebten bis zum Tod noch auf Landhydrock.
Der Garten unterteilt sich in einen formal gegliederten Bereich und in einen Landschaftspark.
Koordinaten 50.440958 -4.697476
Wir sind weiterhin auf dem Campingplatz in Ruthernbridge. Er ähnelt mehr einem Landschaftspark als einem Campingplatz, heute sind wir drauf gekommen, dass das Konzept dieses Campingplatzes ist, auch der Tier- und Pflanzenwelt einen Lebensraum zu bieten und wir uns den Platz mit wildlebenden Tieren teilen. Ein Rotkehlchen ist heute in den Bus hereingekommen um sich umzuschauen ob es Futter findet.
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